Von Leinen zu Lebensmitteln - Die Stadt Bielefeld im Porträt
Zwischen Herford im Norden und dem Teutoburger Wald im Süden liegt Bielefeld. Aufgrund ihrer Größe und Wirtschaftskraft nimmt sie in Ihrer Region eine Sonderstellung ein. Zusammen mit Gütersloh und Herford formt Bielefeld einen Verdichtungsraum mit circa einer halben Million Einwohnern.
Die Geschichte der Stadt Bielefeld reicht bis in das Jahr 1214 zurück. Damals lockte der Stadtgründer Graf Hermann IV. viele Kaufleute nach Ostwestfalen. Die prägten die wirtschaftliche Entwicklung des Handelszentrums. Es siedelten sich aber auch immer mehr Industrieunternehmen an, vor allem Hersteller von Textilien. 1870 war Bielefeld der bedeutendste Standort der deutschen Textilproduktion.
Durch den Niedergang dieser Branche und den Aufstieg des Nahrungsmittelkonzerns Dr. Oetker hat sich die „Leinen-Stadt“ verändert. Heute bringen Lebensmittel und Maschinen Geld in die Metropole.
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